Fast jeder kennt diesen Zwiespalt: eigentlich ist Dezember, und eigentlich würde man sich viel lieber ganz entspannt den Vorbereitungen der Feiertage widmen. Aber es passiert einfach noch viel zu viel auf der Arbeit – und erst recht, wenn man noch recht relativ neu bei dieser Firma ist. So geschehen auch unserem neuen Sales Manager Mark Wiegleb – nach ersten Antrittsbesuchen bei einigen Kunden war trotz Mitte Dezember und trotz Freitagnachmittag noch einiges auf- und auch einzuarbeiten. Und so rechnete er auch nur mit „Business as usual“, als er ans Telefon ging – doch von wegen! Am anderen Ende der Leitung war eine sehr freundliche Damenstimme, die ihm erklärte, er müsse ihrem Sohn den Weihnachtswunsch schlechthin erfüllen. Und zwar wünsche sich dieser Sohn (ein durchaus erwachsener Herr aus Bayreuth) ein sogenanntes snom 760. Und das bekäme sie nirgends zu kaufen. Und das sei etwas, das sie eigentlich nicht akzeptieren wolle und ihn daher nun ihn anrufe.
Mark Wiegleb hatte daraufhin zwei Probleme:
1. Das snom 760 ist brandneu. Tatsächlich hatte wirklich bisher noch kein Distributor bisher Geräte ausgeliefert bekommen. Hatten wir in Berlin die Telefone überhaupt schon? Die erste Charge war zugesagt, aber war da schon etwas auf Lager?
2. Als Hersteller verkaufen wir NIE direkt, sondern nur über den Großhandel. Frau Schröder war zwar sehr zielstrebig, aber wahrlich keine Großhändlerin!
Aber nachforschen konnte man ja – und das tat Mark Wiegleb. Über das Produktmanagement erfuhr er, dass die ersten snom 760 just seit sechs Stunden in Berlin vorrätig waren. Und während er mit dem Marketing die Geschichte kommentierte, kam Michael Knieling, Vorstand und Chef von Mark Wiegleb, vorbei und erfuhr von der Geschichte. Und natürlich haben wir beschlossen, dass in diesem Fall Zeit für eine Ausnahme gekommen war. Und so bekam Frau Schröder die Zusage, ihr Sohn das heißbegehrte Objekt seiner Technikleidenschaft – und wir bei snom das lang ersehnte Weihnachtsgefühl!
In diesem Sinne… let it snow, let it snow, let it snom!